Manchmal steckt man fest und findet die Ursache nicht. Manchmal sind Aufgaben so komplex oder unübersichtlich, dass unklar ist, wo man überhaupt ansetzen soll. Oder Diskussionen drehen sich im Kreis, führen zu keinen Ergebnissen und Fronten verhärten sich.
In solchen Situationen kann ein kreativer Impuls helfen. Die Methode der „Sechs Denkhüte“ nach Edward de Bono (1985) ist ein bewährtes Werkzeug, um genau das zu fördern.
Im Kern geht es darum, verschiedene Denkweisen auf ein Problem einzunehmen. Dadurch werden Sichtweisen möglich, die sonst oft untergehen oder zurückgehalten werden. Das fördert nicht nur die Lösungskompetenz, sondern auch den Zusammenhalt im Team.
Die „Sechs Denkhüte“ ist ein wirkungsvolles Werkzeug, das durch seine Einfachheit besticht und vielseitig einsetzbar ist. Und ja, es müssen dafür keine echten Hüte getragen werden.
Quelle: De Bono, E. (1985). Six Thinking Hats. Little, Brown & Company.